Du willst wissen, wo Dein Essen aus dem Laden herkommt?
Du vertraust dem Schild ‚echt italienisch‘ oder ‚aus der Region‘?
Dann brauchst Du ein paar Tipps!

Die meisten Orts- und Regionalbezeichnungen sind ungeschützt. Schwarzwälder Schinken kommt überwiegend nicht aus dem Schwarzwald, echt italienische Tomatenkonserven kommen fast alle aus China, den mit Abstand größten Tomatenproduzenten der Welt, der südtiroler Apfel muss auch nicht aus Südtirol stammen, genauso wenig wie die Kiwi de Corse auf der beliebten Insel angebaut werden muss. All dies passiert unter der Bezeichnung ‚geschützte geografische Angabe‘ (> blaues Label). Bei diesem sehr bekannten Label reicht es, wenn z.B. die Verpackung zumindest teilweise am angegebenen Ort stattfindet…Ja klasse!

Bei verarbeitetem Obst und Gemüse, wie z.B. Konserven – von wenigen Ausnahmen abgesehen – muss kein Ursprungsland angegeben werden. Dies ist nur der Fall bei Bioware. Aber auch hier haben die Produzenten eine Lösung gefunden. So reicht beim EU Bio Label (im Gegensatz zu anderen Bio-Labels wie z.B. demeter) die Bezeichnung ‚EU-Landwirtschaft‘ oder ‚Nicht-EU-Landwirtschaft‘. So richtig, richtig transparent finden wir auch das nicht wirklich.

Aber halt, es gibt auch, leider eher wenige, geschützte Herkunftsbezeichnungen (> rotes Label). Die findest Du unter ‚geschützte Ursprungsbezeichnung‘. Beispiel: olives de Nîmes, Allgäuer Bergkäse. Diese Produkte müssen im ausgewiesenen Gebiet erzeugt, hergestellt und verarbeitet worden sein.

JA, es ist möglich!

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Quellen:
European commission
lebensmittelklarheit.de
verbraucherzentrale.de
swr.de
statista.com